Wir müssen Wohnungslosigkeit verhindern
Frau Vrkaš, wie viele Ulmer haben aktuell keinen festen Wohnsitz in unserer Stadt?
Frau Vrkaš, wie viele Ulmer haben aktuell keinen festen Wohnsitz in unserer Stadt?
Ich bin zu früh. Kurz nach 18 Uhr steige ich die Treppe zum Übernachtungsheim hinauf. Hier, in der Frauenstraße, startet um 18.30 Uhr der Kältebus des Deutschen Roten Kreuzes seine Runden durch die Stadt - und ich bin für unser Leserinnen und Leser dabei, und weiß - ehrlich gesagt - nicht, was mich erwartet. Um die Wartezeit zu verkürzen, bittet mich der Mann am Empfang freundlich, in seinem Raum Platz zu nehmen, wo schon die Thermoskannen mit Tee, Kaffee und heißem Wasser für das ehrenamtliche Team des Kältebusses bereitstehen.
Immer mehr junge Erwachsene haben kein Zuhause. Im November des vergangenen Jahres waren rund 40 junge Menschen bekannt, die ohne Unterkunft sind oder in instabilen Wohnsituationen leben. Aus diesem Grund hat die Stadt am Trollingerweg ein Gebäude erworben und wird hier eine Notschlafstelle für junge Menschen einrichten, die sich überwiegend im Stadtgebiet aufhalten. Es ist ein wichtiges Angebot, das Schutz und Orientierung bieten soll. Denn viele Obdachlose sind Übergriffen, Bedrohungen, sexualisierter Gewalt oder Diebstahl ausgesetzt.
Jürgen Burkhardt, 61, aus Ulm-Lehr trägt eine Schildmütze verkehrtherum und führt sich ein Rezept von Chefkoch auf dem Handy zu Gemüte - obwohl er hier im DRK-Übernachtungsheim für Wohnsitzlose „nur“ der Beikoch ist. Aber www.beikoch.de gibt es ja auch nicht… Burkhardt ist heute für die Nachspeise zuständig. Nussstangen soll’s geben. Nie zuvor gemacht… Eigentlich programmiert er beruflich CNC-Fräsmaschinen. Hin und wieder ist er in der Küche des DRK-Übernachtungsheim als Beikoch zu Gange. „Ich habe nie gekocht.
Im entscheidenden Moment schoss ihr Herzschlag auf 170. Das konnte Julia Schlumberger später auf ihrer Pulsuhr nachsehen: „Das war so, also ob ich auf dem Fahrrad Vollgas gebe.“ Es war der Moment, als die Polizistin im Sommer des vergangenen Jahres auf einem privaten Spaziergang an der Donau einen bewusstlosen Mann auf dem Asphalt entdeckte und nach einem Notruf unverzüglich mit der Reanimation begann.
Als Stand Up-Paddlerin steht Simone Schliemann auf festen Beinen. Und auch im täglichen Leben lässt sich die 53-Jährige nicht so leicht aus dem Gleichgewicht bringen, auch wenn sie die momentane Weltlage oftmals an den Rand der Verzweiflung bringt. Dies gilt nicht für ihre Aufgabe als Eine Welt-Regionalpromotorin für Ulm, den Alb-Donau-Kreis, Heidenheim, Göppingen und den Ostalb-Kreis.
Erforscht wird, wie klimaneutrales Leben gelingen kann, welche Klimaschutzmaßnahmen typischerweise umgesetzt werden, welche Hindernisse und Erfolge sich in der Alltagspraxis zeigen. Ulm ist als eine von über 30 Partnerkommunen beteiligt und ruft Interessierte zur Teilnahme an der Studie auf. Unser Ziel: Wir finden bis Ende Februar 25 Ulmer Haushalte, die mitmachen.
Die gelernte Erzieherin war in ihrem beruflichen Werdegang zuletzt über 20 Jahre für die Lebenshilfe tätig und engagiert sich auch darüber hinaus bis heute in vielfältiger Weise ehrenamtlich. Seit 1984 pflegt sie den Garten mit Hingabe.
Es kann Balkonersatz für die Nachbarschaft und ein Ort für Kommunikation und Miteinander sein. Und es bietet Insekten Nahrung und Nistmöglichkeiten. Das Parklet hat genau die Abmessungen eines Standardparkplatzes. Es ist pflegeleicht und wird im Frühjahr mit robusten, insektenfreundlichen Pflanzen bepflanzt. Darüber hinaus ist es mobil, so dass es leicht den Platz wechseln kann. So war es zuletzt in der Schuhhausgasse gestanden und wechselt jetzt den Ort, um die Idee des mobilen Grüns an eine andere Stelle in der Innenstadt zu tragen.
Genau hier setzt die EngagierDich-Woche vom 23. bis 30. April an. Es geht es in dieser Woche darum, Interessierten die Türen zu verschiedenen Organisationen und Vereinen zu öffnen und konkrete Einblicke in Engagement-Möglichkeiten zu geben. Ob Führungen, Mitmachaktionen oder kurze Speeddatings mit Ansprechpartnern: Die Teilnehmenden können bei den Schnupperangeboten direkt erleben, was freiwilliges Engagement bewirken kann. Einsatzstellen, die sich mit einer Aktion an der EngagierDich-Woche beteiligen wollen, können sich noch bis spätestens 14. Februar über unsere Webseite anmelden.