Natur und Umwelt

Feuchtgebiete – wertvolle Lebensräume und Klimaschützer

Feuchtgebiete gehören zu den vielfältigsten und zugleich schützenswertesten Landschaftstypen der Erde. Dazu zählen Moore, Auenwiesen, Niedermoore, Sümpfe, Bruchwälder und Feuchtwiesen. Charakteristisch für diese Gebiete ist ein hoher Wasserstand – dauerhaft oder saisonal –, der besondere Lebensbedingungen schafft. Ökologisch sind sie von enormer Bedeutung: Ihre Böden sind reich an organischem Material, sie filtern Wasser, puffern Hochwasser und bieten zahlreichen Pflanzen und Tieren Lebensraum, darunter viele Vögel, Amphibien, Libellen und seltene Pflanzen.

Ein echtes Vorbild

Die gelernte Erzieherin war in ihrem beruflichen Werdegang zuletzt über 20 Jahre für die Lebenshilfe tätig und engagiert sich auch darüber hinaus bis heute in vielfältiger Weise ehrenamtlich. Seit 1984 pflegt sie den Garten mit Hingabe.

Grüne Oase

Es kann Balkonersatz für die Nachbarschaft und ein Ort für Kommunikation und Miteinander sein. Und es bietet Insekten Nahrung und Nistmöglichkeiten. Das Parklet hat genau die Abmessungen eines Standardparkplatzes. Es ist pflegeleicht und wird im Frühjahr mit robusten, insektenfreundlichen Pflanzen bepflanzt. Darüber hinaus ist es mobil, so dass es leicht den Platz wechseln kann. So war es zuletzt in der Schuhhausgasse gestanden und wechselt jetzt den Ort, um die Idee des mobilen Grüns an eine andere Stelle in der Innenstadt zu tragen.

Mehr Grün für die Stadt mit dem Agenda-Team Landesgartenschau

Mehrere Projekte treibt das Team dafür um: 
Zwischen Wilhelmsburg und Botanischem Garten könnte unter der Überschrift „Wilder Naschpfad“ ein Infopfad über essbare Wildpflanzen entstehen. Eine Masterstudentin der Uni Ulm hat dafür im Sommer 2025 den Pflanzenbestand kartiert - und über 100 essbare Pflanzen in dem Gebiet gefunden. Erste Entwürfe für die Infotafeln hat sie ebenfalls schon entwickelt. Im  nächsten Schritt will das Team einen Kosten- und Finanzierungsplan erstellen.

Checkliste für die Umwelt

Wie grün sind Ulm und Neu-Ulm? Diese interessante Frage überspannte die über 50 Veranstaltungen der Ulmweltwoche, die vom 4. bis 11. Juli stattgefunden hat. „Die Ulmweltwoche sollte Menschen in Ulm und Neu-Ulm zeigen, wie sie selbst zu Klimaschutz und umweltfreundlichem Verhalten beitragen können. Da lag es nahe, dass wir mit gutem Beispiel vorangehen“, erklärt Mitorganisatorin Petra Schmitz von der Lokalen Agenda Ulm, weshalb sie das Zertifikat „Green Event BW“ im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg beantragt hat.

Ulmweltwoche 2025 - eine Woche (Neu)-Ulmwelt genießen

Viel Zuspruch erhielt die Diskussionsveranstaltung im Stadthaus zum Auftakt mit einem Impulsvortrag von Klimaaktivist Florian Schlederer. Dass es in Sachen Klimakrise kurz vor knapp ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Schlederer, der die Fridays for Future Bewegung in Österreich mitbegründet und das dortige Klimavolksbegehren initiiert hat, forderte die Anwesenden zum Handeln auf: In KI-generierten Bildern von begrünten Innenstädten präsentierte er seine Vision einer lebenswerten Zukunft und legte verschiedene Lösungsvorschläge und Handlungsansätze dar.

Über 27.000 neue Bäume

Die Maßnahme in den Gemeinden Beimerstetten, Dornstadt und Westerstetten ist Teil einer langfristigen Strategie zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel. Insgesamt wurden 21 verschiedene Baumarten gepflanzt. „Neben bekannten standortgerechten, heimischen Baumarten wie Buche, Eiche und Tanne haben wir auch exotischere Baumarten und Gastbaumarten mit potenziell guter Klimaresilienz gepflanzt“, erklärt Dennis Eninger.

Die Natur mit allen Sinnen erfahren

Frau Dr. Sayer, wie oft sind Sie denn im Botanischen Garten?
Wenn ich in Ulm bin, auf jeden Fall einmal in der Woche. Neben meiner wissenschaftlichen Tätigkeit hier tut mir ein Spaziergang durch die Anlagen ganz einfach gut. Dies ist vor allem nach langen Besprechungen sehr heilsam, wenn ich den Kopf wieder frei bekommen muss.