Energie

Ulms Weg zur Nachhaltigkeit

„Vision 2030“, „Klimaneutralität“, „nachhaltige Stadtentwicklung“ – Begriffe, die uns aus Berichten, Nachrichten und Debatten längst vertraut sind. Doch ihre Botschaft ist ebenso einfach wie dringlich: In den Städten entscheidet sich der Wandel, denn auf sie entfallen über 70 % der weltweiten CO₂-Emissionen, 66 % des Energieverbrauchs und mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Über 75 Prozent der Europäer leben in urbanen Räumen. Wie wir uns dort fortbewegen, heizen, einkaufen und mit Ressourcen umgehen.

AK Energie: Energetische Verbesserungen am Gebäude stehen im Mittelpunkt

Fünf Hauseigentümer waren beispielhaft zu energetischen Verbesserungen am Gebäude beraten worden, daraus entstanden Energie-Steckbriefe. Bei allen Häusern wude abgeschätzt, dass sich die Investitionen über die Einsparungen innerhalb 10 bis max. 15 Jahren amortisieren würden. Mehr Infos zum Projekt Roter Berg unter ulm-agenda21.de

Die lokale agenda ulm nimmt Abschied von Dieter Danks

Dieter Danks war mit ganzem Herzen und Verstand Klima- und Naturschützer, ein leidenschaftlicher Visionär für die Energiewende und immer bereit, für die Rettung des Planeten alles zu geben. Dabei konnte er integrativ Menschen aus unterschiedlichen Richtungen hinter einer Idee versammeln, aber auch klare Kante zeigen, wenn er ein Ziel verfolgte. Durch seine wertvollen Impulse und unerschrockenen Initiativen als Agenda-Vorsitzender sind in Ulm Strukturen und Angebote entstanden, die bis heute Bestand haben.

HNU will bis 2040 treibhausgasneutral sein

„Klimaschutz ist für uns nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung“, betont Prof. Dr. Julia Kormann, Vizepräsidentin der HNU: „Mit unserem Klimaschutzkonzept schaffen wir eine fundierte Grundlage, um als Hochschule aktiv zur nachhaltigen Entwicklung beizutragen – in der Lehre, in der Forschung und im täglichen Betrieb.“

Besser heizen, Kosten sparen

Mit überschaubarem Finanzaufwand die Heizkosten im Eigenheim erheblich reduzieren. Mit diesem Ziel befasst sich das Projekt „Besser heizen, Kosten sparen: So gelingt die Wärmewende“. Das neu gegründete Team Wärmewende führte im letzten halben Jahr dazu ein Modellprojekt mit Energieberatungen am Roten Berg durch. Auf einem öffentlichen Infotag im Pfarrheimsaal in Söflingen erkundigten sich Anfang April mehr als 100 interessierte Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer über solche Maßnahmen.

Donau-Energie weiht erste PV-Anlage ein

Die Donau-Energie weihte die Anlage im Januar voller Stolz ein. 70 Mitglieder und Gäste waren dabei, als Vorstand Dr. Wilfried Clauß gemeinsam mit Bürgermeister Tim von Winning und einem Vertreter der beauftragten Solarfirma M & W Schlecker symbolisch den Startknopf drückten. Schon bald sollen weitere Projekte folgen: Clauß gab anlässlich der Einweihung einen Ausblick auf die Dächer der PestalozziSchule in unmittelbarer Nähe und die Erich-Kästner-Schule in Ludwigsfeld, die beide in nächster Zeit mit Photovoltaik 
belegt werden sollen. 

Wie wir die Wärmewende gemeinsam voranbringen

Das Heizen - und künftig wohl auch das Kühlen - von Gebäuden verursacht einen großen Teil der klimaschädlichen CO2-Emissionen in Deutschland. In Ulm werden laut CO2-Bilanz von 2023 rund 1.600.000 MWh Heizenergie benötigt. Davon wurden 2019 ca. 1/3 aus erneuerbaren Quellen oder Kraft-Wärme-Kopplung bereitgestellt. Um entsprechend den Ulmer Klimazielen bis 2045 klimaneutral zu werden, also ohne fossile Energieträger wie Öl, Gas oder Kohle  auszukommen, muss vor allem im Wärmesektor viel passieren.

200 Teilnehmende freuen sich über die Gründung der Donau-Energie

Die Grundidee der Genossenschaft, die aus dem AK Energie der lokalen agenda heraus gegründet wurde: Menschen aus der Region kaufen Anteile an der Genossenschaft. Mit dem Geld werden Solarstrom-Anlagen auf öffentlichen Dächern finanziert - und so ein Beitrag zur regionalen Energiewende und zum Klimaschutz geleistet.