Energie

Unsere Gesellschaft wird stärker, wenn wir uns intensiver mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen

enn Katrin Albsteiger über Nachhaltigkeit in der Region nachdenkt, hat sie ein Bild von grünen Städten vor Augen. „Das liegt daran, dass ich eine große Anhängerin von Fassadenbepflanzungen bin“, so die Oberbürgermeisterin der Stadt Neu-Ulm. Heiner Scheffold sieht die vielfältige Schönheit des Alb-Donau-Kreises vor sich, mit einer starken Wirtschaft, einem großen gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Ich sehe auch viele PV-Freiflächenanlagen und zunehmend Windräder, die hoffentlich noch mehr werden“, so der Landrat.

Biotreppe und andere Zumutungen: Was sich für Eigentümer*innen jetzt ändert

Was bringt die „Biotreppe“?

Um die Verantwortung für die Wärmewende in Richtung der Energieversorger zu verschieben, sieht das GModG vor, den Anteil erneuerbarer Energien an den Heizstoffen Öl und Gas schrittweise zu erhöhen – allerdings  erst nach der nächsten Bundestagswahl: 10 % ab 2029 | 15 % ab 2030 | 30 % ab 2035 | 60 % ab 2040. So soll das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 erreicht werden. 

Vom Balkon bis zur Kommune

Energie aus erneuerbaren Quellen leistet einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Unabhängigkeit von Großkonzernen und weltpolitischen Verwerfungen, schont Ressourcen, behält die Wertschöpfung in der Region, stärkt das Wir-Gefühl und macht Selbstwirksamkeit erfahrbar.

Wie wir trotz Gegenwind auf Bundesebene zusammen den Ausbau von Solarstrom weiter voranbringen können, wollen das Agenda-Büro und die Regionale Energieagentur Ulm mit dem  Photovoltaik-Netzwerk Donau Iller in mehreren Veranstaltungen zeigen und diskutieren.

Ulms Weg zur Nachhaltigkeit

„Vision 2030“, „Klimaneutralität“, „nachhaltige Stadtentwicklung“ – Begriffe, die uns aus Berichten, Nachrichten und Debatten längst vertraut sind. Doch ihre Botschaft ist ebenso einfach wie dringlich: In den Städten entscheidet sich der Wandel, denn auf sie entfallen über 70 % der weltweiten CO₂-Emissionen, 66 % des Energieverbrauchs und mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Über 75 Prozent der Europäer leben in urbanen Räumen. Wie wir uns dort fortbewegen, heizen, einkaufen und mit Ressourcen umgehen.

AK Energie: Energetische Verbesserungen am Gebäude stehen im Mittelpunkt

Fünf Hauseigentümer waren beispielhaft zu energetischen Verbesserungen am Gebäude beraten worden, daraus entstanden Energie-Steckbriefe. Bei allen Häusern wude abgeschätzt, dass sich die Investitionen über die Einsparungen innerhalb 10 bis max. 15 Jahren amortisieren würden. Mehr Infos zum Projekt Roter Berg unter ulm-agenda21.de

Die lokale agenda ulm nimmt Abschied von Dieter Danks

Dieter Danks war mit ganzem Herzen und Verstand Klima- und Naturschützer, ein leidenschaftlicher Visionär für die Energiewende und immer bereit, für die Rettung des Planeten alles zu geben. Dabei konnte er integrativ Menschen aus unterschiedlichen Richtungen hinter einer Idee versammeln, aber auch klare Kante zeigen, wenn er ein Ziel verfolgte. Durch seine wertvollen Impulse und unerschrockenen Initiativen als Agenda-Vorsitzender sind in Ulm Strukturen und Angebote entstanden, die bis heute Bestand haben.

HNU will bis 2040 treibhausgasneutral sein

„Klimaschutz ist für uns nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung“, betont Prof. Dr. Julia Kormann, Vizepräsidentin der HNU: „Mit unserem Klimaschutzkonzept schaffen wir eine fundierte Grundlage, um als Hochschule aktiv zur nachhaltigen Entwicklung beizutragen – in der Lehre, in der Forschung und im täglichen Betrieb.“

Besser heizen, Kosten sparen

Mit überschaubarem Finanzaufwand die Heizkosten im Eigenheim erheblich reduzieren. Mit diesem Ziel befasst sich das Projekt „Besser heizen, Kosten sparen: So gelingt die Wärmewende“. Das neu gegründete Team Wärmewende führte im letzten halben Jahr dazu ein Modellprojekt mit Energieberatungen am Roten Berg durch. Auf einem öffentlichen Infotag im Pfarrheimsaal in Söflingen erkundigten sich Anfang April mehr als 100 interessierte Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer über solche Maßnahmen.