Gesellschaft und Soziales

Studentenbude mit Hallenbad auf dem Dach

„Meine erste Wohnung war eigentlich gar keine richtige Wohnung“, erinnert sich Oberbürgermeister Martin Ansbacher: „Als Student zog ich nach Augsburg und bezog ganz klassisch ein Zimmer in einer etwa 70 Quadratmeter großen WG. Die Einrichtung war, wie in vielen WGs, ziemlich spartanisch. Wie hoch die Miete damals war, weiß ich heute gar nicht mehr. Lange geblieben bin ich allerdings nicht. Die Sehnsucht nach Ulm war einfach zu groß. Mein Ausflug nach Augsburg dauerte deshalb nur kurz, und ich zog wieder zurück in meine Heimat."

Möbellager statt Sperrmüll: Leipheim macht es Ulm vor

Die schöne Kommode aus massivem Obstbaumholz war ein Geschenk eines Onkels, der sie nicht mehr nutzte. Sie fand ein zweites Leben in der Ulmer Wohnung der Nichte, doch nach einem Umzug war auch da kein Platz mehr. Zum Sperrmüll? Undenkbar! Sozialkaufhäuser in Ulm und Neu-Ulm nehmen nur Kleinmöbel wie Stühle oder Kinderbettchen an. Familie und Freunde hatte auch keinen Bedarf, fürs Verkaufen über Online-Portale fehlten Zeit und Lust. Die Lösung für das gute Stück war schließlich das Möbellager der Caritas, nicht etwa hier, sondern in Leipheim.

engagiert in ulm - Ihre Freiwilligenagentur

EhrenamtsBänke on Tour bei Vereinen und Initiativen

Sie sind gelb-schwarz wie die Landesfarben und laden zum Platznehmen und gemeinsamen Gesprächen ein: unsere beiden EhrenamtsBänke. Jetzt können sie gemeinnützige Einrichtungen, Bürgerzentren, Vereine für Feste und Aktionen bei uns ausleihen. Wir möchten damit auf die Ehrenamtskarte für Engagierte aufmerksam machen und zugleich Geschichten von Einsatzstellen und Freiwilligen sammeln. Diese Erzählungen werden auf der Webseite von „engagiert in ulm” und über unsere Social-Media-Kanäle veröffentlicht.

Sehr gut und sehr teuer

Wenn Katrin Albsteiger über Nachhaltigkeit in der Region denkt, hat sie ein Bild von grünen Städten vor Augen. „Das liegt daran, dass ich eine große Anhängerin von Fassadenbepflanzungen bin“, so die Oberbürgermeisterin der Stadt Neu-Ulm. Heiner Scheffold sieht die vielfältige Schönheit des Alb-Donau-Kreises vor sich, mit einer starken Wirtschaft, einem großen gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Ich sehe auch viele PV-Freiflächenanlagen und zunehmend Windräder, die hoffentlich noch mehr werden“, so der Landrat.

Cool down, aber zackig!

Margrit Weig aus Einsingen meidet die Ulmer Innenstadt an einem heißen Sommertag. Wenn sie doch mal in die Stadt muss, sucht sie die Nähe zur Donau. Der Fluss kühlt die Umgebungsluft um ein bis drei Grad ab. Das Wasser verdunstet und entzieht dabei der Luft Wärme. Grundsätzlich wünscht sie sich für Ulm mehr Grün, damit es auch in der direkten Innenstadt, rund um die Geschäfte, kühle Oasen gibt. Bitteschön, ihr Wort in der Stadtverwaltung Ohren. 

Wassermelone, Wickel und Wannenbäder

Grundlage ist ein Stufenplan, der sich an den Warnstufen des Deutschen Wetterdienstes orientiert. Dabei gibt es fünf Stufen, beginnend bei präventiven Maßnahmen bis hin zu Maßnahmen bei lang andauernden Hitzeperioden. Für jede Einrichtung gibt es Verantwortliche für die Anwendung des Hitzeschutzplans. Diese sollen aus den für die jeweilige Stufe vorgeschlagenen Maßnahmen diejenigen auswählen, die für ihre Bewohner und Mitarbeitenden relevant sind und am besten dazu beitragen, Bewohner und Mitarbeitende möglichst gut vor Sommerhitze zu schützen bzw.

Freiwilligenagentur engagiert in ulm e.V.

Kurzzeit-Engagement stärker gefragt 

Wer eine Ausbildung macht, berufstätig ist oder den Familienhaushalt managt, dem bleibt oft wenig Luft für ehrenamtliches Engagement. Auf diese Lebenssituationen sind zunehmend Kurzzeit-Angebote ausgerichtet. Die Freiwilligenagentur „engagiert in ulm” wirbt daher in diesem Jahr auch für solche flexiblen, zeitlich begrenzten und projektbezogenen Einsatzmöglichkeiten.

8. EngagierDich-Woche ein einzigartiges Schaufenster

Die Vereine und Initiativen, die in diesem Jahr teilnahmen, öffneten die Türen ihrer Einrichtungen für alle Interessierten und luden vor Ort zu Führungen, Mitmachangeboten und Gesprächen mit Ansprechpartner:innen ein. „Ehrenamtliches Engagement prägt das Gesicht unserer Stadt”, betonte Schirmherr Oberbürgermeister Martin Ansbacher in seinem Grußwort.

Eigene Akzente setzen

Unter den 200 Gästen waren unter anderem Markus Blume, bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Eva Treu, Landrätin des Landkreises Neu-Ulm, Dr. Hans Reichhart, Landrat des Landkreises Günzburg, Katrin Albsteiger, Oberbürgermeisterin der Stadt Neu-Ulm, Martin Ansbacher, Oberbürgermeister der Stadt Ulm und Dr. Beate Merk, Staatsministerin a.D., Ehrensenatorin und Vorsitzende des Hochschulrats der HNU.