Gesellschaft und Soziales

Karl Philipp Engelland, Kulturagent

Karl Philipp Engelland sieht sich als Vermittler. Zwischen Kulturschaffenden und städtischen Einrichtungen, aber auch für kreative Spielarten der Digitalisierung. Der Beruf des Kultur- agenten wurde in Deutschland 2011 mit dem bundesweiten Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ praktisch erfunden. Auch nachdem die Förderung in Baden-Württemberg ausgelaufen ist, will die Stadt nicht mehr auf ihren Kulturagenten verzichten und finanziert die Stelle jetzt aus eigener Tasche.

Ein Ort zum kreativen Auftanken inmitten des Alltagsverkehrs

Jammerschade! Denn die kleine Galerie - der sogenannte Kunstpool - ist an den betriebsamen Ort Anfang 2020 gezogen. Hier überraschen an diesem Tag großformatige Acryl-Ölbilder mit Collageelementen, in die auch hinein gezeichnet wurde. „Jeder Tag eine Tretmine“ heißt die Ausstellung der Schweizer Künstlerin Marita Tobner. Ihre Werke tragen Namen wie „Papageiengeflüster“, „Am Tag als der Regen kam“ und „Durchs Raster gefallen“. Marita Tobner will Verflechtungen und Widersprüchlichkeiten im menschlichen Sein aufdecken. Und zur Diskussion stellen.

Kunst für die Klimastadt Ulm

Gezielt sollten Fragen in den Fokus genommen werden, die sich um Nachhaltigkeits- und Klimaschutzthemen drehen. Für die Form der Darstellung gab es praktisch keine Einschränkung, alles war erlaubt. Eine kurze Geschichte sollte das Kunstwerk und die Ideen dahinter erklären. Entsprechend vielfältig waren die über 50 eingereichten Gruppen- und ein Einzelkunstwerk.

Die wichtigsten Aussagen der jungen kreativen Köpfe:

7 Jahre Initiative für hochsensible Menschen Ulm/Neu-Ulm

Etwa 20 Prozent der Bevölkerung sind hochsensibel. Demnach leben in Ulm und Neu-Ulm mindestens 37.000 hochsensible Personen, die wir erreichen wollen. Gehören Sie auch dazu? Machen Sie einen einfachen Test zur Selbsteinschätzung beispielsweise unter www.zartbesaitet.net. Wir alle stellen fest, dass wir vieles intensiver, oft auch belastender wahrnehmen als andere.

Kunscht inklusive

Entstanden sind die Bilder in der Kreativwerkstatt Tannenhof Ulm mit Begleitung von zwei bürgerschaftlich engagierten Künstlerinnen. Unsere Idee ist, 50 Bilder im Zeitraum der Woche des bürgerschaftlichen Engagements in 50 Schaufenstern von Ulmer Geschäften, Restaurants und Einrichtungen auszustellen, die im Anschluss erworben werden können. Einige der Unikate können auf der Homepage der Behindertenstiftung eingesehen werden – hier sind auch die Ausstellungsorte abrufbar. 
Alle Bilder können Sie kaufen. Interesse? Schreiben Sie eine Mail. Oder rufen Sie uns an. 

Besonderes Dankeschön für freiwillig Engagierte in Corona-Zeiten

Das Team der FreiwilligenCard Ulm, einem Verbund aus dem Stadtjugendring Ulm e.V., der Bürgeragentur ZEBRA e.V., der Stadt Ulm und der Freiwilligenagentur engagiert in ulm e.V., möchte sich herzlich bei all denjenigen bedanken, die sich in irgendeiner Weise während der Pandemie engagiert haben: Die Helfer:innen erhalten neben einer Ehrenamts-Tasse, die von Ulmer Kunstschaffenden gestaltet wurde, ein Jahr lang die Ulmer FreiwilligenCard.

Baugemeinschaften in Ulm: Zwei Gruppen freuen sich auf Interessierte

Nachhaltig bauen – leben – vernetzen im neuen Baugebiet "Am Weinberg" auf dem Eselsberg 

Die private Baugemeinschaft Kambium+ hat mit einem zukunftsorientierten ökologisch, sozial und kulturell ausgerichteten Konzept des gemeinsamen Wohnens den Zuschlag für ein Baufeld im neuen Quartier am Grünzug Richtung Westen erhalten. Das Kernstück des Projekts ist ein modernes Vollholzhaus für 9 Parteien. Die bunt gemischte Gruppe ist nachhaltig orientiert, demokratisch, sozial aufgeschlossen, fahrradbegeistert und gutgelaunt.

Parken - Ein von der Allgemeinheit subventionierter Luxus?

Langsam ruckeln Autos über das Kopfsteinpflaster im Fischerviertel: Parkplatzsuche. Doch hier ein Halteverbot, da dürfen nur Patienten parken, woanders nur Bewohner. Ein Bewohner gibt zu, dass er selbst oft bis zu einer halben Stunde suche. Vor allem nervt ihn, dass manch einer sich einfach seine eigene, experimentelle Lösung erlaubt: „Manche parken hier wie die Wilden. Dieser Rollerfahrer zum Beispiel, der macht’s ganz interessant. Immer wenn er mit dem Auto weg muss, stellt er einfach seinen Roller auf den Parkplatz.