Referentin: Prof. Dr. Susanne Kühl, Institut für Biochemie und Molekulare Biologie, Universität Ulm
Derzeit sind gut 40% aller bekannten Amphibienarten akut vom Aussterben bedroht. Gleichzeitig finden sich in Gewässerproben weltweit Rückstände von Pestiziden, mit denen Amphibien in Kontakt kommen können.
In ihrem Vortrag wird Prof. Kühl unter anderem am Beispiel von Glyphosat aufzeigen, welche Auswirkungen Pestizide auf die embryonale Entwicklung von Kaulquappen haben können. Es wird besprochen, wie relevant die in Laborstudien eingesetzten Pestizidkonzentrationen für die Natur sind und ob der Einsatz von Pestiziden ein Grund für das Amphibiensterben ist. Außerdem wird diskutiert, welche Relevanz diese Daten für uns Menschen haben.
Aus der Reihe Mittwochsimpulse: Wechselnde Themen an jeweils einem Mittwoch im Monat im Verschwörhaus.
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