Klimaschutz

Feuchtgebiete – wertvolle Lebensräume und Klimaschützer

Feuchtgebiete gehören zu den vielfältigsten und zugleich schützenswertesten Landschaftstypen der Erde. Dazu zählen Moore, Auenwiesen, Niedermoore, Sümpfe, Bruchwälder und Feuchtwiesen. Charakteristisch für diese Gebiete ist ein hoher Wasserstand – dauerhaft oder saisonal –, der besondere Lebensbedingungen schafft. Ökologisch sind sie von enormer Bedeutung: Ihre Böden sind reich an organischem Material, sie filtern Wasser, puffern Hochwasser und bieten zahlreichen Pflanzen und Tieren Lebensraum, darunter viele Vögel, Amphibien, Libellen und seltene Pflanzen.

Wege zum klimaneutralen Leben

Erforscht wird, wie klimaneutrales Leben gelingen kann, welche Klimaschutzmaßnahmen typischerweise umgesetzt werden, welche Hindernisse und Erfolge sich in der Alltagspraxis zeigen. Ulm ist als eine von über 30 Partnerkommunen beteiligt und ruft Interessierte zur Teilnahme an der Studie auf. Unser Ziel: Wir finden bis Ende Februar 25 Ulmer Haushalte, die mitmachen.

AK Energie: Energetische Verbesserungen am Gebäude stehen im Mittelpunkt

Fünf Hauseigentümer waren beispielhaft zu energetischen Verbesserungen am Gebäude beraten worden, daraus entstanden Energie-Steckbriefe. Bei allen Häusern wude abgeschätzt, dass sich die Investitionen über die Einsparungen innerhalb 10 bis max. 15 Jahren amortisieren würden. Mehr Infos zum Projekt Roter Berg unter ulm-agenda21.de

HNU will bis 2040 treibhausgasneutral sein

„Klimaschutz ist für uns nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung“, betont Prof. Dr. Julia Kormann, Vizepräsidentin der HNU: „Mit unserem Klimaschutzkonzept schaffen wir eine fundierte Grundlage, um als Hochschule aktiv zur nachhaltigen Entwicklung beizutragen – in der Lehre, in der Forschung und im täglichen Betrieb.“

Der agzente Weihnachtsbaum-Check

Dunkelgrün muss er sein, gerade gewachsen und kräftige Zweige haben, damit möglichst viele Kugeln, Sterne und Glitzersachen Platz finden. Der Prototyp deutscher Weihnachtsidylle ist daher die Nordmann-Tanne, die rund drei Viertel der verkauften Bäume ausmacht. Anders als der Name vermuten lässt, stammt sie ursprünglich nicht aus dem hohen Norden, sondern aus dem Kaukasus, vor allem aus Georgien.

Interview mit Bio-Landwirt Johannes Schmid

Seit wann gibt es die Christbaumzucht am Hof Schmid?
Seit 28 Jahren. Damals hat mein Vater die Idee von einer Exkursion in den Norden mitgebracht. Wir haben das dann einfach mal auf einem halben Hektar ausprobiert. Im Prinzip haben wir von Anfang an biologisch gewirtschaftet, waren aber nicht zertifiziert. 2019 habe ich dann den Hof übernommen und die Bioland-Zertifizierung nachgeholt. Damit sind wir bisher sehr gut gefahren.

Sind Kletterpflanzen die Lösung?

Was hilft gegen die Hitze in den Städten? Der beste Schutz sind schattenspendende Bäume. Doch nicht überall in der Innenstadt ist es möglich, Bäume zu pflanzen, sei es aus Platzgründen oder weil eine temporäre Lösung gefragt ist oder aus anderen Gründen. Eine gute Alternative: Einjährige Kletterpflanzen. Seit 2022 wirkt die Stiftung Gartenkultur in Illertissen an einem Projekt mit erdungebundenen Begrünungssystemen für städtische Bereiche mit. Ziel ist, schnell und flexibel eine Beschattung im städtischen Bereich zu ermöglichen, auch wenn der natürliche Boden nicht genutzt werden kann.

Dem Klimawandel auf den Fersen

Manchmal hat man das Gefühl, dass uns der Klimawandel einfach davonläuft und wir ihn nicht mehr stoppen können. Aus diesem Grund hat die SUN Sportmanagement GmbH bereits vor fünf Jahren das Projekt „Cool Running“ ins Leben gerufen – mit dem Ziel, die Laufveranstaltungen rund um den von ihr organisierten Einstein-Marathon klimaneutral zu gestalten. Mit Unterstützung der Teilnehmenden, Sponsoren und durch eigene Beiträge des Veranstalters konnten seither über 50.000 Bäume gepflanzt, mehrere Blühwiesen angelegt und eine Photovoltaikanlage auf dem Bad Blau in Blaustein installiert werden.

Checkliste für die Umwelt

Wie grün sind Ulm und Neu-Ulm? Diese interessante Frage überspannte die über 50 Veranstaltungen der Ulmweltwoche, die vom 4. bis 11. Juli stattgefunden hat. „Die Ulmweltwoche sollte Menschen in Ulm und Neu-Ulm zeigen, wie sie selbst zu Klimaschutz und umweltfreundlichem Verhalten beitragen können. Da lag es nahe, dass wir mit gutem Beispiel vorangehen“, erklärt Mitorganisatorin Petra Schmitz von der Lokalen Agenda Ulm, weshalb sie das Zertifikat „Green Event BW“ im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg beantragt hat.