Digitalisierung

Die Wohnraumschaffer

Der Wohnungsmangel ist ein großes Problem in Deutschland. Eine sehr simple, aber zugleich teure und nicht nachhaltige Antwort darauf wäre es, mehr zu bauen. Doch wie man dem Problem von einem anderen Gesichtspunkt gegenübertreten kann, haben Studierende der HNU und weiterer Hochschulen im Rahmen einer Challenge der „Schwaben Innovation Masterclass“ für die Methode „Design Thinking“ gezeigt. Diese Methode zur Entwicklung neuartiger Lösungen für komplexe Fragestellungen aller Art wurde an der Hochschule Neu-Ulm entwickelt und erprobt.

Neue Engagement-App als digitale Informations-Plattform

„Sie spricht jüngere Zielgruppen an und zugleich alle digital aktiven Nutzer”, so Larissa Heusohn, Leiterin der Freiwilligenagentur. „Damit bieten wir Organisationen und Vereinen eine weitere zeitgemäße Plattform für die direkte Vernetzung mit Engagierten an – neben Website, Social Media und vielen analogen Informationsmöglichkeiten.” Die neue App ist besonders passend für Kurzzeit-Engagements: Durch Push-Benachrichtigungen auf ihrem Mobiltelefon erfahren Interessierte, wenn aktuelle Angebote fürs Engagement eingehen.

Die 17 Ziele für Nachhaltigkeit in Ulm erleben

Die Schnitzeljagd wurde mit der Plattform "Actionbound" erstellt und kann kostenlos gespielt werden. Sie ist sowohl für Jugendliche ab ca. 12 Jahre als auch für Erwachsene geeignet, dauert ca. 100 min, kann auch in der Gruppe gespielt werden und benötigt kein Vorwissen. Mit dem Smartphone oder Tablet, auf dem vorab die Actionbound-App kostenlos installiert wurde, legt man einfach los. Es empfiehlt sich, im Voraus die Schnitzeljagd herunterzuladen. Für Schulklassen und andere größere Gruppen gibt es eine eigene Version der Schnitzeljagd.

Wie künstliche Intelligenz unsere Arbeitsplätze verändert

Wie spricht man eine künstliche Intelligenz an? Ich versuche es mal direkt: „Schwätsch du au schwäbisch?“ Prompt kommt die Antwort: „Ja freilich, i schwätz au Schwäbisch! I bin der Ulmer Spatz, der Chatbot von Ulm. Wenn du Froga hosch, nur raus damit!“ Damit beweist der neue Online-Assistent „Ulmer Spatz“ schon mal Bürgernähe. Natürlich spricht der Chat-Bot der Stadt standardmäßig hochdeutsch, neben derzeit 18 weiteren Sprachen. Außerdem lässt sich noch der Sprachstil wählen. Der Modus „Billie Eilish“ etwa liefert Antworten in Jugendsprache.

Millionen von Daten für die Mobilität in Ulm

Das beginnt etwa beim schnelleren Erkennen von Gefahrenstellen oder Risikozonen, die dann auf der Grundlage belegbarer Zahlen entschärft werden können. Oder bei der schnellen Reaktion auf Störungen im Straßenverkehr, wie etwa kleineren Staus oder Unfällen, die mit entsprechenden Umleitungen schneller aufgelöst werden können - oder bei der Planung von Baustellen und der dafür notwendigen sinnvollen Verkehrsführung. Bis hin zur mittel- und langfristigen Verkehrsplanung.

Wohin steuert Ulm?

Die Fragen

1) Hitzewellen, Überschwemmungen, Energiekrise. Der Klimawandel stellt uns Menschen vor große Herausforderungen. Auch in Ulm. Doch nehmen alle das Thema ernst? Wie möchten Sie die Bürger davon überzeugen, dass sich nun viele Dinge auch im privaten Umfeld ändern müssen?

2) Stichwort gesellschaftliches Engagement. Wenn Sie kein Amt bekleiden würden, in welchem Bereich würden Sie sich dann als Privatbürger besonders engagieren?

Helfen ist uns ein Anliegen

In wenigen Minuten ist man in der Stadtmitte und der Blick von der Terrasse auf die Donau ist traumhaft. Seit drei Jahren wohnen Doris und Karl-Heinz Knoll im Seniorenzentrum der Agaplesion Bethesda Klinik Ulm am Zollernring - und fühlen sich rundum wohl. So gut, dass sie sich nun auch dafür engagieren, dass möglichst viele andere Menschen ihr Leben in den eigenen vier Wänden so lange wie möglich genießen können.