Aus den Stadtteilen

Unser Karli - bedingungslos geliebtes Sorgenkind?

Dort steht das Hochhaus neben Klinkerhäuschen und ihren grünen Innenhöfen - wo man gemeinsam grillt oder die Kinder in der Matschküche spielen lässt. Zwischen diesem ungeordneten Mischmasch an Bebauung haben sich lässige Cafés wie das „Animo“, das „Hungry Turtle“ oder Restaurants wie die Pizzeria „Pinocchio“ niedergelassen. Auch eine Klavierwerkstatt. Und dann ist da natürlich eben der Karlsplatz. Der eigentlich ein Park ist.

Das Blau.Quartier wird grün

Wer in ein paar Jahren nach langer Abwesenheit wieder einmal Ulm besucht, wird sich wohl verwundert die Augen reiben. Denn auf dem Areal an der Blaubeurer Straße, auf dem die Shoppingmall des Blautalcenters gestanden hat, findet man nun Wohnungen, Vorgärten, Dachterrassen, eine Kindertagesstätte und, ja, auch wieder Läden. Doch das Bild ist komplett neu. Nach über einem Vierteljahrhundert wird das 1998 eröffnete Einkaufszentrum, das zu den größten in Süddeutschland gehört hat, einem modernen Stadtquartier weichen.

Inklusion ist ihm sehr wichtig

Er ist Geschäftsführer der AG West, geschäftsführender Vorstand des Vereins Ulmer Kinderladen e.V. und war unter anderem Mitbegründer des Flüchtlingsrats, ehemaliger Sozialplaner der Stadt Ulm sowie 15 Jahre lang Mitglied des Gemeinderats. Wer die Aufgaben, Aktivitäten und Projekte von Markus Kienle aufzählen möchte, benötigt ein großes Blatt Papier. Und dann kann man sehr gut verstehen, weshalb der 62-Jährige nun vom Ulmer Oberbürgermeister eine persönliche Auszeichnung des baden-württembergischen Ministerpräsidenten überreicht bekommen hat - die Staufermedaille.

Mit wachsender Begeisterung

Es duftet nach Rosmarin und ein paar Meter weiter nach Salbei, in einem Blumenkübel entfaltet eine Felsenbirne ihre ganz Pracht und an einer Hauswand windet sich ein Geißblatt gen Himmel. Wer Freude an der Vielfalt von Blumen, Sträuchern und Kräutern hat, dem empfehlen wir an dieser Stelle dringend einen Rundgang durch das Stadtviertel „Auf dem Kreuz“. Denn hier beweisen Anwohnerinnen und Anwohner in vielen Sträßchen, Gässchen und Gärten, wie man die eigene Wohngegend und damit die Stadt mit einfachen, kreativen Ideen grüner und attraktiver gestalten kann.

Besser leben ohne Müll! - Neue Initiative für eine müllfreie Weststadt

Susanne Haible vom Team Abfallberatung kann ein Lied davon singen. Täglich wendet sie einen Großteil ihrer Arbeitszeit zur Verfolgung und Bearbeitung wilder Müllablagerungen auf. „Unsere Müllkontrolleure sind den ganzen Tag im Einsatz“, berichtet sie. „Tatsächlich können wir über die Hälfte der untersuchten Fälle aufklären.“ Den Rest müssen die EBU auf Kosten der Allgemeinheit entsorgen. Oft hilft schon ein Gespräch vor Ort oder ein geduldiges Telefonat mit der Verwaltung weiter, kurzfristig eine Lösung zu finden oder die Verursacher zur Vernunft zu bringen.