Richtfest für das Leplat-Areal in Neu-Ulm
Die Projekte der Donau-Energie Bürgerenergiegenossenschaft gehen voran: knapp drei Jahre nach ihrer Gründung sind drei PV-Anlagen auf Dächern der Städte Ulm und Neu-Ulm mit einer Gesamtleistung von rund 250 kWp am Netz und speisen Strom für rund 90 Durchschnittshaushalte ins öffentliche Netz. Ein erstes Mieterstromprojekt entsteht in Neu-Ulm.
Am 14. April fand das Richtfest des Leplat-Areals mit Redebeiträgen von Vertretern des Bayrischen Landtags und der Neu-Ulmer Oberbürgermeistern Katrin Albsteiger statt.
Die Donau-Energie ist daran beteiligt: „Solarstrom für Mieter“ heißt das Konzept, das hier auf sieben Wohngebäuden mit insgesamt 161 geförderten Mietwohnungen realisiert wird. Die ersten zwei Rohbauten sind bereits mit Photovoltaik-Modulen ausgelegt, und wenn in 2027 alle Gebäude fertiggestellt sein werden, bietet die Donau-Energie als Energieversorgerin allen Mieter*innen Solarstrom vom eigenen Hausdach an. Batteriespeicher werden die Sonnennutzung optimieren.
Die FIDES-Gruppe als Projektentwickler errichtet auf dem Areal für die Wohnungsbaugesellschaft Bayernheim als späteren Eigentümer ein zukunftsweisendes Quartierskonzept. Der FIDES-Geschäftsführer Constantin Zieher nennt das neue Quartier „ein soziales, nachhaltiges und ökologisches Vorzeigeprojekt“. Nach Fertigstellung wird Bayernheim als Vermieter mit der Donau-Energie eG kooperieren.
Die Mieterinnen und Mieter können sich freuen, denn die Donau-Energie wird den Strom zu einem günstigen Preis anbieten. Und auch die inzwischen weit mehr als 400 Mitglieder der Donau-Energie werden sich freuen, dass sie mit ihrer Bürgerenergiegenossenschaft einen weiteren sinnvollen Beitrag zur regionalen Energiewende leisten und mit dem Projekt weitere rund 94 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.
Petra Schmitz
