Sie ist gekommen, um zu bleiben. Die neue, interaktive Dauerausstellung „ulm stories“ widmet sich im Erlebnisraum m25 am Münsterplatz der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft der Stadt Ulm.
Ab sofort wird die Stadt Ulm auf Knopfdruck erlebbar und lebendig. Der Schneider von Ulm beginnt zu schweben, das Münster wächst im Lichterglanz nach oben und auch die Lichterserenade kommt in Bewegung. Die neue Ausstellung „ulm stories“ spannt einen Bogen von 1811 bis in die Zukunft und verbindet historische Ereignisse mit prägenden Orten, Persönlichkeiten und Entwicklungen der Stadt. Begleitet von der Donau und geführt durch den Ulmer Spatz erfahren die Besucher Interessantes über den Schwörbrief und treffen mit Albert Einstein, Hildegard Knef sowie Hans und Sophie Scholl berühmte Kinder der Stadt - interaktiv spielerisch. Ein eigens für die Ausstellung entwickeltes digitales Format gibt einen attraktiven Ausblick auf die Landesgartenschau 2030 und die Perspektiven für die Entwicklung der Stadt. Erzählt wird die Historie über Projektionen, Bilder und vor allem über die Möglichkeit, selbst etwas in Gang zu setzen. Hierfür sind im Raum vor dem „Birdly“ 20 Sensoren installiert, die das Gesehene erlebbar machen. Zudem können sich die Besucher ihre eigene Ulmer Schachtel zusammenstellen und auf die Reise schicken.
Für Martin Ansbacher ist Stadtgeschichte viel mehr als Gebäude und Orte. „Eine Stadt wird von Menschen geprägt, die in ihr leben“, sagte der Oberbürgermesister bei der Eröffnung: „Die Ausstellung erzählt Ulmer Geschichte auf eine Art, die wir in dieser Form noch nicht hatten.“ Entstanden ist das interaktive Format durch die enge Zusammenarbeit der Digitalen Agenda, den städtischen Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerkommunikation.
